Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern

August 2017 - Durch den Ersatz von petrochemischen Basischemikalien durch strukturgleiche biogene Grundstoffe können in der Herstellung von Kunststoffen Treibhausgasemissionen reduziert werden. Da sich mit diesem Ansatz die Strukturen und Weiterverarbeitungsprozesse der petrochemischen Industrie weitgehend übernehmen lassen, bezeichnet man diese Biokunststoffe auch als Drop-In-Lösungen. Jedoch weisen diese Materialien derzeit noch eine schlechtere Verfügbarkeit und einen höheren Preis als entsprechende konventionelle Kunststoffe auf. In seinem Positionspapier empfiehlt der Sachverständigenrat, verstärkt über die mit der Produktion von Biokunststoffen verbundenen Chancen zu informieren. Modellprojekte für den Einsatz von Produkten oder Verpackungen aus biobasierten Kunststoffen sollten finanziell und durch begleitende Öffentlichkeitsarbeit unterstützt werden.

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Der Sachverständigenrat

Der Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern berät das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie zur Weiterentwicklung der Bioökonomie. Als unabhängiges Beratungsgremium erarbeitet er Empfehlungen und gibt Impulse für die Entwicklung einer bayerischen Bioökonomiestrategie.

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Die Bioökonomie

Die Bioökonomie beschreibt die Transformation zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaftsweise. Sie basiert auf dem Wissen über biologische Prozesse und der Nutzung dieses Wissens für die Entwicklung von Technologien und innovativen Produkten.

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