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Pressemitteilung des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern

11. Mai 2017

München: Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern stellt Grundsatzpapier und erste Handlungsempfehlungen vor

„Die Bioökonomie ist in Bayern Leitmotiv für die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger, biobasierter Wirtschafts- und Lebensweisen“, heißt es in der Vision des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern (SVB). Sie steht am Anfang eines Grundsatzpapiers, das der Sachverständigenrat nun veröffentlicht hat. Doch was genau versteht man unter einer nachhaltigen Bioökonomie? Welche Perspektiven bietet sie für die nachhaltige Entwicklung und welche Strategien sollte Bayern in diesem Kontext verfolgen? Diesen und weiteren Fragen widmete sich die Veranstaltung „Chancen einer nachhaltigen Bioökonomie in Bayern“, zu der der Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern am 9. Mai 2017 nach München eingeladen hatte. Der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Hubert Bittlmayer, begrüßte die über 150 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und von Nichtregierungsorganisationen zur Veranstaltung. In seinen Grußworten bezeichnete er die Bioökonomie als eine der wichtigsten Chancen für sein Ressort, insbesondere hinsichtlich ihrer Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung und die Steigerung der Wertschöpfung in Bayern. Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Sprecher des SVB stellte den Teilnehmenden das Grundsatzpapier des Sachverständigenrats vor und betonte, dass es ein wichtiges Anliegen des Rats sei, mit dem Papier zu einer gesellschaftlichen Diskussion über grundlegenden Rahmenbedingungen für die Entwicklung einer nachhaltigen Bioökonomie beizutragen und den Meinungsaustausch anzuregen.
Im ersten Teil der Veranstaltung beleuchteten verschiedene Beispiele und Perspektiven aus der unternehmerischen Praxis die ökonomische Seite der Bioökonomie. Marijn Oosterink von der Südzucker AG zeigte, wie die Zuckerrübe durch verschränkte Energie- und Stoffströme vollständig verwertet und zu einer Vielzahl unterschiedlicher Produkte verarbeitet werden kann. Dr. Gloria Gaupmann von der Clariant AG stellte eine Technologie ihres Unternehmens vor, mit der Agrarreststoffe wie Stroh zu Bioethanol verarbeitet werden können. Ludwig Lehner, Geschäftsführer der .bwc management consulting GmbH wies auf die vielen Leistungen und Potenziale der Holz-Wertschöpfungsketten hin. Bioökonomie werde in diesen Sektoren schon seit sehr langer Zeit praktiziert, es gehe aber noch besser, so Lehner. Wie Wiesengras als nachwachsender Rohstoff für die Herstellung biobasierter Materialien und Energie genutzt werden kann, erklärte Dr. Michael Gass, Geschäftsführer der Biowert Industrie GmbH und Mitglied des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern. In der „Grasfabrik“ des Unternehmens wird der Rohstoff in einem Kreislaufverfahren verwertet und zum Beispiel zu Dämmstoffen, Naturfaser-Verbundwerkstoffen und Dünger verarbeitet. Als Abschluss des ersten Teils der Veranstaltung führte Barbara Scheitz, Geschäftsführerin der Andechser Molkerei Scheitz und ebenfalls Mitglied des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern ihre Gedanken zur Lebensmittelerzeugung in Zeiten der Bioökonomie aus. Bioökonomie dürfe nicht die Fortsetzung der bisherigen Wirtschaftspolitik mit anderen Mitteln bedeuten, sondern solle als ethisch normierte Wirtschaftsweise neue Impulse setzen, so Scheitz.
Im zweiten Teil der Veranstaltung widmeten sich Referenten und Teilnehmer der Leitfrage, wie die Bioökonomie einen Beitrag zur Umsetzung der nationalen und globalen Nachhaltigkeitsziele leisten kann. In ihrem Impulsvortrag ging Christiane Grefe, Journalistin und Autorin des Buchs „Global Gardening. Bioökonomie - neuer Raubbau oder Wirtschaftsform der Zukunft?" auf die Chancen und Risiken dieses schillernden und vielschichtigen Konzepts ein. Für die Bioökonomie müsse ein Systemansatz gefunden werden, der ihren verschiedenen Zielkonflikten Rechnung trägt, so Grefe. Die folgende Podiumsdiskussion bot den Diskutanten und den anwesenden Gästen die Möglichkeit, die Bedeutung der Bioökonomie für die nachhaltige Entwicklung zu erörtern. Prof. Dr. Hannelore Daniel, Professorin für Ernährungsphysiologie an der Technischen Universität München und Mitglied des Bioökonomierats der Bundesregierung forderte mehr Mut und Pioniergeist für die Bioökonomie. Es gehe auch darum, manch tradiertes Feld neu zu denken und offen zu sein für neue Technologien. Prof. Dr. Werner Kunz, Leiter des Instituts für physikalische Chemie an der Universität Regensburg betonte vor allem die Chancen für die Steigerung der Wertschöpfung in der bayerischen Landwirtschaft. Dabei käme es vorm allem auf zwei Faktoren an, nämlich einen funktionierenden Businessplan und eine gute Ökobilanz. Benedikt Härlin, Journalist und Leiter des Berliner Büros der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, konnte in der Bioökonomie nichts Neues erkennen. Die globalen Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftsweise blieben aus seiner Sicht unberücksichtigt. Er sprach sich dafür aus, Innovationen in kleinem Umfang und auf regionaler Ebene umzusetzen und vielen Akteuren die Möglichkeit zur aktiven Beteiligung zu geben. Dr. Friedrich von Hesler von dem italienischen Unternehmen Novamont und gleichzeitig Mitglied des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern betonte die zentrale Bedeutung der Verbraucher in der Bioökonomie. Nachhaltige Premiumprodukte müssten auch auf Nachfrage treffen und sich am Markt etablieren, denn sonst seien alle Forschungsinvestitionen umsonst, so von Hesler. Christiane Grefe sprach sich dafür aus, die Bioökonomie trotz offener Zielkonflikte nicht pauschal zu verteufeln. Der Austausch der Anspruchsgruppen der Bioökonomie beginne gerade, worin Grefe eine positive Entwicklung und eine Chance für die partizipative Entwicklung der Bioökonomie sieht.
In seinen Schlussworten appellierte Prof. Dr. Klaus Richter, Leiter der Holzforschung der Technischen Universität München und Mitglied des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern, an die Teilnehmer der Veranstaltung, ihre Rolle als Akteure und Multiplikatoren der Bioökonomie ernst zu nehmen und diese selbst mitzugestalten. Er schloss die Veranstaltung mit dem Verweis darauf, dass die Bioökonomie in einem transparenten und partizipativen Prozess entwickelt werden sollte. Dies stellt gleichzeitig einen Kernpunkt des Grundsatzpapiers des Sachverständigenrats dar, das ab jetzt auf der Website des Sachverständigenrats unter > Publikationen abrufbar ist.

Weitere Informationen: Geschäftsstelle Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern, Schulgasse 18, 94315 Straubing, Telefon: 09421 – 960 389, Fax: – 333. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (www.biooekonomierat-bayern.de).

Ca. 6.400 Zeichen, Abdruck frei, Belegexemplar erbeten
Einen ausführlichen Pressebericht von der Veranstaltung finden >hier

 


 

Pressemitteilung des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern

27. Februar 2017

„Chancen einer nachhaltigen Bioökonomie in Bayern“: Veranstaltungsprogramm veröffentlicht

Biobasiert und nachhaltig – viele Politikstrategien auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene schreiben der Bioökonomie eine Schlüsselrolle für den Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zu. Auch die gerade überarbeitete und verabschiedete Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie betont die Bedeutung der Bioökonomie zur Steigerung sozialer, ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit durch die Entwicklung und Einführung von Innovationen. Doch wie kann die Bioökonomie in Bayern erfolgreich weiterentwickelt werden? Welche Chancen bietet eine biobasierte Wirtschaftsweise für die nachhaltige Entwicklung Bayerns und wie lassen sie sich nutzen? Um diesen Fragen nachzugehen, lädt der Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern Vertreterinnen und Vertreter der Politik, öffentlicher Einrichtungen, der Nichtregierungsorganisationen sowie der Wirtschaft, der Wissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit am 9. Mai 2017 nach München ein. Im Rahmen der Veranstaltung „Chancen einer nachhaltigen Bioökonomie in Bayern“ erläutert der Sachverständigenrat seine Vision für eine nachhaltige Bioökonomie.

Beispiele aus der unternehmerischen Praxis zeigen, welche Potenziale technologische Entwicklungen für die Nutzung regional verfügbarer Rohstoffe wie Zucker, Holz, Wiesengras aber auch landwirtschaftlicher Reststoffe bieten. Neben wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten verweisen die Referenten auch auf die Vorteile für Mensch und Natur. Die Praxisbetrachtungen werden mit einem Vortrag zum Thema „Lebensmittelerzeugung in Zeiten der Bioökonomie“ abgeschlossen.

Mit ihrem anschließenden Impulsvortrag „Dasselbe in Grün? Chancen und Risiken der Bioökonomie“ leitet die Autorin Christiane Grefe zu einer interaktiven Podiumsdiskussion über. Vertreter des Bioökonomierats der Bundesregierung, des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft diskutieren gemeinsam mit dem Publikum, welchen Beitrag die Bioökonomie zu einer nachhaltigen Entwicklung, sowohl in Bayern wie auch global, leisten kann.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 28. April 2017 über das Online-Anmeldeformular auf der Website des Sachverständigenrats sowie per E-Mail oder Fax möglich. Die Tagungsgebühr beträgt 90 € (inkl. MwSt.). Für Vertreter bayerischer Behörden, Angehörige von Hochschulen und Studierende beträgt der Eintritt 50 €. Mediengäste nehmen kostenfrei an der Veranstaltung teil und sind herzlich eingeladen. Das Programm sowie das Online-Anmelde-Formular stehen im Internet unter www.biooekonomierat-bayern.de zur Verfügung.

Weitere Informationen: Geschäftsstelle Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern, Schulgasse 18, 94315 Straubing, Telefon: 09421 – 960 389, Fax: – 333. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (www.biooekonomierat-bayern.de).

> Ankündigung: Chancen einer nachhaltigen Bioökonomie in Bayern

 


 

Pressemitteilung des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern

21. Februar 2017

Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern veröffentlicht Beitragsserie zu Themen der Bioökonomie in Bayern

Als unabhängiges Beratungsgremium erarbeitet der Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern Empfehlungen für die weitere Entwicklung der Bioökonomie in Bayern. Einige Ergebnisse seiner Arbeit veröffentlicht der Rat nun in Form von kurzen Themenpapieren. Darin nimmt der Rat zu Schwerpunktthemen der Bioökonomie Stellung und verweist auf Herausforderungen und notwendige Maßnahmen für ihre Entwicklung in Bayern. Mit den Themen „Nachhaltige Landnutzung und Ressourcenstrategie“ und „Leuchtturmprojekte“ sind nun die ersten beiden Papiere der Veröffentlichungsserie auf der Website des Rats www.biooekonomierat-bayern.de/index.php/aktuelles/publikationen verfügbar.

In dem Papier „Nachhaltige Landnutzung und Ressourcenstrategie“ beschreibt der Rat die Bedeutung der Nutzung biogener Ressourcen als wesentlichen Beitrag der Bioökonomie zur nachhaltigen Entwicklung. Eine nachhaltige Bioökonomie zeichnet sich diesbezüglich durch die ausreichende Versorgung mit ausschließlich nachhaltig produzierter Biomasse aus. Der Rat thematisiert mit dem Positionspapier Herausforderungen, die mit diesem Ziel verbunden sind. Gerade die mengenmäßige Versorgung der Bioökonomie mit nachhaltig produzierter Biomasse bringt offene Fragen mit sich: Welcher Anteil der bayerischen Flächen kann für den Anbau nachwachsender Rohstoffe verwendet werden und welche globalen Auswirkungen hat der Import des Mehrbedarfs? Zudem stellt der Rat die Frage nach einem gemeinsamen Verständnis von nachhaltiger Erzeugung von Lebensmitteln und Biomasse in den Raum und sieht die Notwendigkeit, Verbraucher diesbezüglich besser zu informieren.
In seinem zweiten Themenpapier widmet sich der Sachverständigenrat dem Thema „Leuchtturmprojekte der Bioökonomie“. Damit sind vorbildliche Vorhaben gemeint, die neben ihrem eigentlichen Zweck vor allem eine Signalwirkung für zahlreiche Folgevorhaben haben. Aus Sicht des Sachverständigenrats ist die Realisierung von Leuchtturmprojekten eine wichtige Maßnahme, um Innovationen voranzutreiben und die Technologieführerschaft des Standorts Bayern zu unterstreichen. Ein besonderer Fokus könnte auf der Produktion von Energieträgern und Produkten auf Basis biogener Rest- und Abfallstoffe liegen. Dafür sind neue Anlagen im industriellen Maßstab notwendig, bei deren Errichtung auch Synergieeffekte mit bestehenden Strukturen und Anlagen zu beachten sind. In diesem Positionspapier empfiehlt der Sachverständigenrat die Etablierung von Leuchtturmprojekten hin und gibt Handlungsempfehlungen für ihre Umsetzung.

„Die beiden nun vorgestellten Papiere sind die ersten Veröffentlichungen einer Serie von Themenpapieren, mit denen der Rat Schwerpunktthemen der Bioökonomie vorstellt und wesentliche Chancen und Herausforderungen benennt. Sie fassen wesentliche Erkenntnisse der Arbeit unserer Ratsmitglieder sowie aus den Diskussionen, die wir im Sachverständigenrat führen, zusammen. Damit wollen wir zu der Debatte darüber beitragen, wie die Entwicklung der Bioökonomie in Bayern Chancen für eine nachhaltige Entwicklung eröffnen kann“, so Prof. Dr. Markus Vogt, Sprecher des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern. Weitere Veröffentlichungen folgen unter anderem zu den Themen „Biologisch abbaubare Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen“ und „1G-Bioethanoltechnologie im Bioraffinerieverbund“.

Die Themenpapiere des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern sowie weitere Publikationen stehen unter > www.biooekonomierat-bayern.de/index.php/aktuelles/publikationen zur Verfügung.
Rückfragen und Anmerkungen sind jederzeit willkommen. Bitte richten Sie diese an die Geschäftsstelle des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern:
Geschäftsstelle Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern, Schulgasse 18, 94315 Straubing, Telefon: 09421 – 960 389, Fax: – 333. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

Pressemitteilung des Sachverständigenrats Bioökonomie Bayern

24. Januar 2017

Veranstaltungsankündigung "Chancen einer nachhaltigen Bioökonomie in Bayern" am 09. Mai 2017

Biobasiert und nachhaltig – viele Politikstrategien auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene schreiben der Bioökonomie eine Schlüsselrolle für die Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise zu. Auch die überarbeitete und gerade verabschiedete Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie betont die Bedeutung der Bioökonomie für die Entwicklung und Einführung von Innovationen, die soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit fördern. Doch wie kann die Bioökonomie in Bayern erfolgreich weiterentwickelt werden? Welche Chancen bietet eine biobasierte Wirtschaftsweise für die nachhaltige Entwicklung Bayerns und wie lassen sie sich nutzen? Um diesen Fragen nachzugehen, lädt der Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern Vertreterinnen und Vertreter der Politik, öffentlicher Einrichtungen, der Nichtregierungsorganisationen sowie der Wirtschaft, der Wissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit am 9. Mai 2017 nach München ein. Im Rahmen der Veranstaltung „Chancen einer nachhaltigen Bioökonomie in Bayern“ erläutert der Sachverständigenrat seine Vision für eine nachhaltige Bioökonomie. Beispiele aus der unternehmerischen Praxis veranschaulichen die Zielvorstellungen des Rats und konkretisieren die Bandbreite und Potenziale biobasierter Wertschöpfung. Referentinnen und Referenten aus den Bereichen Ernährung sowie der stofflichen und energetischen Nutzung zeigen Perspektiven für eine nachhaltige Bioökonomie in Bayern auf und weisen auf Herausforderungen hin. Im Anschluss an einen Impulsvortrag zur Bedeutung der Bioökonomie im Kontext regionaler und überregionaler Nachhaltigkeitsstrategien wird im Rahmen einer interaktiven Podiumsdiskussion diskutiert, welchen Beitrag die Bioökonomie zu einer nachhaltigen Entwicklung, sowohl in Bayern wie auch global, leisten kann.
Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 28. April 2017 über das Online-Anmeldeformular auf der Website des Sachverständigenrats sowie per E-Mail oder Fax möglich. Die Tagungsgebühr beträgt 90 € (inkl. MwSt.). Für Vertreter bayerischer Behörden, Angehörige von Hochschulen und Studierende beträgt der Eintritt 50 €. Das Programm sowie das Online-Anmelde-Formular stehen im Internet unter > www.biooekonomierat-bayern.de zur Verfügung.
Weitere Informationen: Geschäftsstelle Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern, Schulgasse 18, 94315 Straubing, Telefon: 09421 – 960 389, Fax: – 333. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

> Ankündigung: Chancen einer nachhaltigen Bioökonomie in Bayern

 


 

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

07. März 2016

„Riesenchancen für den ländlichen Raum“ - Brunner will Bioökonomie voranbringen

Straubing - Ob Klebstoffe, Spielzeug oder Kosmetika: Immer mehr Branchen setzen bei der Wahl ihrer Grundprodukte gezielt auf Nachwachsende Rohstoffe. Die zunehmende Abkehr von fossilen Ausgangsmaterialien eröffnet nach Überzeugung von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner große Chancen für die ländlichen Räume im Freistaat. „Hier warten auf unsere Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft neue Absatzmärkte und Entwicklungsperspektiven“, sagte der Minister beim diesjährigen CARMEN-Forum in Straubing, das sich heuer mit dem Thema „Bioökonomie“ beschäftigte. Die Bioökonomie sei angesichts der Endlichkeit fossiler Ressourcen weltweit der Schlüssel für eine nachhaltige und zukunftsfähige Wirtschaftsweise. Von der wachsenden Nachfrage nach biogen erzeugten Materialien können laut Brunner Landwirte, Waldbauern und der ganze ländliche Raum im Freistaat profitieren. Deshalb will der Minister die Forschung und Produktentwicklung voranbringen und den Dialog mit den Verbrauchern weiter intensivieren. Erste Ansatzpunkte soll im Sommer der Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern mit Mitgliedern aus Wirtschaft und Wissenschaft liefern, den Brunner vergangenes Jahr einberufen hatte.

Nach Auskunft des Ministers sind Nachwachsende Rohstoffe schon heute in vielen Alltagsprodukten wie Waschmitteln, Innenverkleidungen in Autotüren, Schmier-, Kleb- oder Dämmstoffen enthalten. Allein die chemische Industrie in Deutschland verwendet derzeit jährlich 2,7 Millionen Tonnen biobasierte Grundstoffe anstelle von fossilen Ausgangsmaterialien – Tendenz steigend. Aus Sicht Brunners wird die Dynamik in diesem Bereich in den nächsten Jahren stark zunehmen, denn: „Ob Energiebilanz, Klimaschutz, Produktionsbedingungen, Gesundheitsaspekte oder Entsorgungsmöglichkeiten – Produkte aus Nachwachsenden Rohstoffen haben unschlagbare Vorteile.“

>"Riesenchancen für den ländlichen Raum" (Seite des StMELF)

 


 

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

27. April 2015

„Die Chancen einer nachhaltigen Wirtschaft nutzen“ - Brunner beruft Sachverständigenrat für Bioökonomie

München - Werden wir künftig auf Autoreifen aus Löwenzahn fahren? Wie können wir biologische Ressourcen nachhaltig nutzen und wie eine gesunde Ernährung der Gesellschaft sicherstellen? Mit zukunftsträchtigen Fragen wie diesen beschäftigt sich die Bioökonomie. Um die Entwicklung zu einer biobasierten, nachhaltigen Wirtschaft zu begleiten und die Chancen für die Ernährungs-, Land- und Forstwirtschaft zu nutzen, hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die Initiative „Bioökonomie für Bayern!“ gestartet und dazu jetzt einen eigenen Sachverständigenrat berufen. „Angesichts der großen Bedeutung der Bioökonomie für die Zukunft Bayerns wollen wir die Landwirte, Waldbauern und den ganzen ländlichen Raum an dieser Entwicklung aktiv teilhaben lassen“, sagte Brunner in München. Der neue Sachverständigenrat soll dabei für wichtige Impulse sorgen und die Grundlage für eine neue Politikstrategie schaffen.

Das zehnköpfige Gremium ist paritätisch mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft besetzt, die alle engen Bezug zur Ernährungs-, Land-, und Forstwirtschaft haben. Der Sachverständigenrat ist zunächst auf drei Jahre berufen und wird sich zweimal im Jahr treffen. Von der Arbeit verspricht sich der Minister Antworten auf Fragen wie: Welche Entwicklungen und Trends sind interessant? Welche Ansätze sind erfolgversprechend? Welche Technologien sind gesellschaftlich akzeptiert? Wie können Rahmenbedingungen verbessert werden? Zur Unterstützung hat er dem Gremium eine eigene Geschäftsstelle am Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing eingerichtet. „Der international anerkannte Bio-Ressourcen-Standort Straubing ist für diese Arbeit ideal“, so Brunner.

> Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern (Seite des StMELF)

Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern

 

 

Der Sachverständigenrat

Der Sachverständigenrat Bioökonomie Bayern wurde 2015 durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten einberufen. Als unabhängiges Beratungsgremium erarbeitet er Empfehlungen und gibt Impulse für die Entwicklung einer bayerischen Bioökonomiestrategie.

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Die Bioökonomie

Die Bioökonomie beschreibt die Transformation zu einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaftsweise. Sie basiert auf dem Wissen über biologische Prozesse und der Nutzung dieses Wissens für die Entwicklung von Technologien und innovativen Produkten.

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